Schöner wohnen in der eigenen Bergfestung
Aus dem Leben von Thorgrom
Geschrieben von: Markus   
Freitag, 04. April 2008 11:35
Glück muss der Zwerg haben. Thorgrom hatte zwar ein wunderschönes Grundstück in der Siedlung Frithdal ergattert, malerisch auf einer Anhöhe im hinteren Teil der Kristallhöhlen gelegen und mit Blick über die ganze Höhle und den Wasserfall. Aber mittlerweile ging ihm einfach der Platz aus. Man trennt sich ja ungern von liebgewonnenen Erinnerungsstücken. Und so sammeln sich Proben von seltenen oder besonders schönen Felsen neben kistenweise Kuchen und Gebäck, dass Frau Gimwen ihren Gefährten so gerne backt, säckeweise undefinierbare stinkende Dinge, die ein Befreundeter Gelehrter zum Färben von Leder verwendet, Trophäen, Rüstungsteile und Waffen aus allen Ecken Eriadors und nun also auch noch dieses riesige Fass, dessen grandios-fatalen Inhalt die lustigen kleinen Leute aus dem Auenland gebraut hatten.

Thorgrom hatte schon lange ein Auge auf das eindrucksvolle Gebäude auf dem weitläufigen Nachbargrundstück geworfen. Dieser Teil der Düstersteinstraße windet sich weit nach oben bis fast an die Decke der Höhle und ist durchzogen von riesigen funkelnden Kristallen, die Licht spenden. Dieses Nachbargrundstück böte dieselben Vorteile und auch den wundervollen Ausblick, nebst einem sehr repräsentativen großen Haus. Und da kommt das Glück ins Spiel. Das Nachbarhaus stand eines Tages plötzlich zum Verkauf. Thorgrom hatte nie Kontakt mit seinem Nachbarn gehabt, dessen Türen immer verschlossen waren und der nie zuhause zu sein schien. Und so brachte Thorgrom das Bedauern über das Verschwinden des Nachbarn zum Ausdruck, indem er flugs hinübereilte und einen Blick auf das Preisschild warf, das nun an einem Pfosten vor dem Haus hing. Hui, da muss eine alte Zwergin aber lange für schmieden! Knapp 7 Goldstücke sollte die kleine Bergfestung kosten! Doch natürlich war irgendwo tief hinter dem Bart die Entscheidung längst gefallen...

Und somit lädt Thorgrom heute zum Rundgang durch sein neues Domizil unter den Ered Luin:

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Das Schmuckstück in all seiner Pracht und mit dem wundervollen Ausblick.

Wir beginnen den Rundgang in der kleinen Schlafkammer.

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Der Teppich entstammt Thorgroms eigener Hände Arbeit und ist einem elbischen Baummotiv nachempfunden. Nicht gerade eine klassisches Zwergenmotiv, aber spätestens seit Thorin Eichenschild seinen Ehrennamen errungen hatte war die kulturelle wie auch die wehrtechnische Wertschätzung von Eichenholz unter den Zwergen sprunghaft angestiegen. Warum also nicht einmal einen Baum als Motiv mit einweben?
Das kuschelig weiche Bett und den wärmenden Schlafkammer-Kamin hatte Thorgrom hingegen im Auenland erstanden. Die kleinen Leute dort wissen aber auch wirklich zu leben! Noch vor 50 Jahren hätte Thorgrom seinen Vater ausgelacht, wenn dieser Daunendecken und eine extra Feuerstelle in der Schlafkammer gehabt hätte - aber mittlerweile ging er ja selbst stramm auf die 140 zu und begann, die Vorteile warmer Füße in einer kalten Nacht zu schätzen.

Weiter führt unser Rundgang in die Haupthalle:

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Der ausgestopfte Barghest ist ein Geschenk, und die Geschichte des furchterregenden Banners von Ivar Bluthand könnte einen ganzen Abend füllen (und wird dies auch bald...) während es im hinteren Teil der Halle gemütlicher zugeht. Hier laden Bank und Feuerstelle zum Ausruhen ein und wenn nicht gerade Essen auf dem Tisch steht, schmieden Thorgrom, Khazador und Gimwen dort Schlachtpläne für ihre Abenteuer.

Der dritte Raum fungiert als Thorgroms Studierstube:

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Die Wände hier sind nach der Art der Menschen und Halblinge mit Holz und Farbe bedeckt, so wie Thorgrom es bei Gelehrten dieser Völker in Eriador und auch in Thal gesehen hatte. Hier verbringt er viel Zeit, um alles, was er gesehen hat aufzuschreiben und die Kunde von seinen Schlachten und Abenteuern festzuhalten.

Wer stets zu solch einem Heim zurückkehren kann, weiß auch im stinkigsten Bilwissloch, warum es sich lohnt, weiterzukämpfen. Auf das bald in Eriador und in ganz Mittelerde wieder die Siedlungen blühen und unsere Handwerksmeister noch gröoßartigere Hallen in die Berge treiben können! Und wenn es einen Wanderer einmal nach Frithdal verschlägt, dann steht die Düstersteinstraße 4 ihm offen, um sich auszuruhen, und wer vorher bescheid gibt, den erwartet vielleicht sogar Bier und Gimwens Kuchen und der Hausher selbst.

 
Kommentare (1)
1 Dienstag, 04. August 2009 11:31
Thrormurduin
Schade schade, das Ich mein Haus in Frithdal auf Morthond habe, sonst würd Ich mal auf einen Plausch in die Nachbarschaft rüberkommen :-)

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