| Erste Gedanken zum Add-On - Dreiteilung? |
| Neuigkeiten |
| Geschrieben von: Markus |
| Freitag, 14. März 2008 22:18 |
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So, nun ist es also raus. Bis sich jemand hierher verirrt, hat er höchstwahrscheinlich schon mitbekommen, was bis jetzt zum ersten planmäßigen kostenpflichtigen Add-on zum Herrn der Ringe Online bekannt ist. Nachdem ich die ersten Reaktionen in den großen Community Foren überflogen habe und dabei von der Idee Morias als "größtem Raid-Spielplatz der Welt" gelesen habe, spinne ich diesen Gedanken hier mal weiter und eröffne der Welt meine Theorie von der Dreiteilung des Add-Ons: Ich kann mir gut vorstellen (lies: ich fände das toll, weil ich die Idee - auch - hatte, habe aber keine Ahnung, ob es stimmt), dass das Add-on Die Minen von Moria inhaltlich nach den drei neuen Regionen dreigeteilt ist.
Moria ist ja quasi der Proto-Dungeon des High Fantasy Genre, riesig, unergründlich und so voll mit Schätzen, Gefahren und Geschichte wie kein anderes Loch im Boden es je war. Das prädestiniert Moria geradezu, ein riesiges Gruppenquest- und Raidgebiet zu werden. Eine frei begehbare riesige unterirdische Landschaft mit zahllosen Quests und vielen verschiedenen Raidinstanzen. Dort könnte man stark raidorientierten Inhalt mit Unmengen an Monstern und sehr wertvoller Beute problemlos unterbringen und ständig erweitern, ohne dass darunter die Immersion, die Tolkien-konforme Stimmung oder die Vorlagentreue leidet. Eregion bietet hingegen die Möglichkeit, endlose Weiten an Landschaft für die Sammler, Erkunder und Rollenspieler zu erschaffen, die Feierabendzocker und die Landschaftsfanatiker. Hier bieten sich genügend Anknüpfpunkte an Orte und Ereignisse aus den Primärquellen und dennoch haben die Entwickler extrem viel Freiheit bei der Gestaltung, weil die Region im Herrn der Ringe nur tangiert wird. Eregion könnte eine Art "Eriador für Level 40 aufwärts" werden, mit vielfältiger Landschaft und neben den Quests viel Raum für hobby-, rollenspiel- und allgemein "fluff"-bezogene Inhalte. Bleibt noch Lorien. Sinn und Zweck von Lorien wäre in diesem Konzept, die Bindung an die Gefährtengruppe und die Storyline des Herrn der Ringe zu sichern. Das Kerngebiet von Lorien kann ich mir aufgrund der in den Büchern beschriebenen Verschlossenheit und Abgeschiedenheit eigentlich nur instanziert vorstellen, aber der Waldrand und die Region aussen herum bietet sicherlich genug Möglichkeiten für Feldlager oder evtl. sogar ein Dorf in der Nähe, so dass man auch auf dieser Seite des Gebirges ein komplettes funktionierendes Spielgebiet aufziehen kann. Hier kann man den Spieler die Gefährten und Was würde das alles bedeuten? Mit steigendem Platzangebot und hoffentlich steigender Spielerzahl, sowie zunehmender Zahl an Spielern im obersten Levelbereich könnte man so wegkommen vom linearen, levelling-basierten Aufbau Eriadors, hin zu parallelen Regionen mit unterschiedlichem Schwerpunkt. So hätte man unabhängig vom Level und unabhängig vom Levelling-Prozess immer die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Ausprägungen des Spiel frei zu wechseln. Nicht trennscharf natürlich - in Moria werden sicher auch Emotes erlaubt sein und in Eregion wird es Gruppenquests geben - aber es wäre viel einfacher, das Spiel zu der eierlegenden Wollmilchsau für alle Spielerausprägungen (PvP mal beiseite) zu machen, zu der es dank der Vorlage und des verfügbaren Landflächenangebots das Potenzial hat. Wenn sich jemand in seiner Tolkien-Immersion gestört fühlt, weil sechs Helden viertausend anstürmende Orks abschlachten und karrenweise Beute heimschleppen, dann kommen sie eben seltener nach Moria. Umgekehrt bleiben die Harcore-Raider, für die "Landschaft" nur nutzloses Füllmaterial zwischen Bossen und Loot darstellt eben Eregion fern, usw. Ob und wo und wie PvP seinen Platz hierin findet, kann ich nicht beurteilen, da habe ich zu wenig Ahnung von. Das wäre aber sowieso ein anderes Thema. Mal sehen, was die Zukunft bringt, ich freue mich drauf.
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Ich gehe eher davon aus, dass alle Teile auch einen Solo-freundlichen Teil haben. Moria wollen einfach alle sehen.
Einen an die epische Buchreihe gebundenen mehr oder weniger solofähigen Weg quer durch die Minen wird es mit Sicherheit geben, das denke ich auch. Die können ja schlecht mit "Die Minen von Moria" werben, und dann sagen "hähä, aber nur für Hardcore-Raider". Also Solo-Weg quer durch von Ost nach West und auf den Umwegen und Nebengängen und Schleichwegen und Abgründen dann die Instanzen.
"... alleine spielen ..." muss es heißen.